SNH -4: Nachhaltigkeit neu gedacht
Shownotes
Was bedeutet Nachhaltigkeit eigentlich?
Die Antwort scheint offensichtlich, bis man einen Blick über die westliche Welt hinaus wirft.
In dieser Folge entdecken wir, wie indigene Völker Nordamerikas, afrikanische Gemeinschaften und asiatische Philosophien Nachhaltigkeit verstehen. Dabei wird schnell klar: Für viele Kulturen steht nicht die Ressource im Mittelpunkt, sondern die Beziehung zwischen Mensch, Gemeinschaft und Natur.
Im zweiten Teil sprechen wir über Warnungen, Weltuntergangsstimmung und die Frage, warum Probleme allein selten Veränderung auslösen.
Denn vielleicht brauchen wir neben Problembewusstsein vor allem eines:
Eine Zukunft, an die wir glauben möchten.
Transkript anzeigen
00:00:00: Ja, grüeziwoll Bogdan!
00:00:02: Hallo Silvan.
00:00:03: Hoi-hoi
00:00:04: Wie geht's dir?
00:00:05: Gut selber.
00:00:06: Tip top Was.
00:00:07: wie geht es dir, wenn du die letzte Folge denkst?
00:00:09: Ich habe eine spannende Erfahrung für uns und eine spannenden oder interessante Themen angeschnitten, die sich dann noch weiterentwickeln
00:00:18: werden.
00:00:19: Weisst du auf was ich mich freue?
00:00:20: Nein, auf was?
00:00:22: Die erste Folge mal zu hören, wenn wir irgendwie in sechs Monaten oder im Jahr... Mal wieder zurücksaßen.
00:00:30: Ja, dann werden wir erklären wie schlecht das Musik war oder vielleicht auch wenn es uns nicht weiterentwickelt wäre.
00:00:36: Auf den Show!
00:00:38: Aber sehr gut, ja.
00:00:40: Ja Bobby du fängst heute an?
00:00:42: Du hast ein Thema vorbereitet, das ich noch nichts davon weiss.
00:00:45: Oder wenig sagen wir mal so, weil du letzte Woche gut zugelassen hast.
00:00:49: Weisst du vielleicht um was es heute geht?
00:00:51: Ich
00:00:53: habe in diesem Fall nicht gut zugelauscht.
00:00:54: Nachhaltigkeit, Begrifflichkeit... Vielleicht die Geschichte der Nachhaltigkeit?
00:01:01: Ja, wir bleiben beim Begriff Nachhaltigkeitshege.
00:01:05: Dann fahre ich doch gerade an oder?
00:01:08: Wenn wir schon da sind... Sehr gut!
00:01:10: Letzte Woche haben wir eben über den Begriff nachhaltig geredet also wie dieser Begriff entstanden ist hier in Deutschland oder stammt aus der Forstwirtschaft und ja gesehen kann.
00:01:20: letztes Mal werden wir das Thema in einer Art und Weise fortführen Und ich habe jetzt schon Spoiler und die nächste Folge wird sich etwas Ähnliches zu drehen.
00:01:30: Aber in dieser Folge gehen wir einmal ein bisschen die Welt raus und schauen mal, wie andere Kulturen nicht westliche Kulturene den Begriff Nachhaltigkeit definieren oder wie sie diesen Begriff erschaffen haben oder so wie diese Art, weil ich meine der Begriff nachhaltigkeit eins zu eins zu übersetzen in einer anderen Kultur, in einer anderer Sprache wird nicht immer der Fall sein.
00:01:51: Und ja, darum habe ich denke nur noch einen kleinen Ausflug in diese Richtung.
00:01:54: Es
00:01:55: ist spannend und ich freue mich!
00:01:56: Sehr gut, sehr gut.
00:02:00: Wie man letztes Mal gelernt hat ist der Begriff Nachhaltigkeit stammt aus der Forstwirtschaft und das ist ein ökonomischer Begriff.
00:02:10: Und er wurde natürlich weniger geschaffen aus der Sicht von der Naturliebe oder der Naturromantik wie wir gesagt haben.
00:02:17: Und die Logik dieser Nachhaltigkeiten ist prägt worden von der westlichen Kulturschross endlich und so in die Welt ausgetreten geworden wo der Begriff Nachhaltigkeit oder der englische Begriff, die wir heute weltweit verwenden können.
00:02:32: Sustainability
00:02:33: entspringt eigentlich dieser Nachhaltigkeitsidee also ist mehr oder weniger so etwas übersetzt worden und bedeutet im Englischen eigentlich das Gleiche oder das Ähnliche.
00:02:46: Und so hat sich das in der Welt durchgesetzt, den Hauptbegriff Sustainability, obwohl auch andere Länder aufpassen.
00:02:55: die Nachhaltigkeit für sie bedeutet.
00:02:59: Und genau das wollen wir heute eben anschauen und mir war wichtig, außerhalb der westlichen Kulturen oder ja man sagt ja gegen den white people was weiße Leute sagen wir mal als nachhaltigkeitsverstehen und ja dazu auf verschiedene Kontinenten geguckt.
00:03:16: natürlich habe ich nicht alle betrachten können wo es der schwerte folge ewigs ging also Afrika, Asien und Nordamerika als Kontinent.
00:03:26: Und hier von einzelnen Philosophie oder einzelne Länderbevölkerungen, die diese Definitionen genommen
00:03:33: haben.
00:03:33: Spannend!
00:03:35: Ja, wir fahren schon mit dem ersten Kontinent an.
00:03:38: Afrika kommt da etwas in den Sinn, das ich jetzt mit Nachhaltung tue?
00:03:43: Obwohl es gibt ein bekanntes Wort ... Aber ja...
00:03:46: Ein bekannte Wort kommt mir gar nicht ins Sinn.
00:03:50: Ich muss vielleicht sagen, das Wort ist nicht durch Nachhaltigkeit bekannt, sondern durch ein Betriebssystem von Linux.
00:03:57: Okay!
00:03:57: Spannend, oder?
00:03:58: Ubuntu.
00:03:59: Ubuntu hast du schon gehört?
00:04:00: Ja, ich habe es auch
00:04:01: schon gehört.
00:04:01: Also ja, so zuerst gehört als Betriebsystem aber sowieso herausgestellt ist, dass das Wort hat eine komplett andere Bedeutung und ... Das Wort trifft sich eigentlich hauptsächlich in der Süd-Sahara an, also alle Länder, die unterhalten.
00:04:15: von der Sahara sein, also ohne die Alne.
00:04:17: Aber es ist so ein Begriff, das sich durchgesetzt hat in diesen Regionen und das entspringt an einem Kernsatz.
00:04:23: Und jetzt muss ich mich entschuldigen weil ... Ich habe sie hier aufgeschrieben.
00:04:28: Umuntu negabuntu.
00:04:31: Und aus dem entstand das Ubuntu.
00:04:34: Das bedeutet so viel wie ich bin, weil wir sind oder vielleicht wegen meinem Dialekt nicht raus sind.
00:04:41: Also ich bin weil wir uns sind!
00:04:44: Es ist eine Philosophie von der Verbundenheit, die sagt, dass die Identität und die Menschlichkeit eines Individuums nur im Bezug zu anderen existiert.
00:04:55: Das heisst es gibt nicht das Individuum, sondern es gibt es Individuen, die im Kontext der Gesellschaft existieren.
00:05:03: In
00:05:03: dieser Philosophies sagt man, die Individualisierung wird als Entmenschlichung angeschaut.
00:05:15: Man ist nur Teil des natürlichen Prozesses.
00:05:21: Was immer das ist, oder?
00:05:25: In dieser Philosophie gibt es sehr stark ums Gemeinwohl der Gemeinschaft und die Zwei von der Gemeindschaft steht vor dem individuellen Vorteil.
00:05:39: Das heißt, Erfolg wird dran gemessen wie eine Person oder irgendetwas, wie viel Wohl das durch die Gemeinsheit beiträgt.
00:05:46: Also es geht wirklich nicht um ein Individuum, sondern um die Gemeinschaft.
00:05:50: Und das zeigt sich natürlich im täglichen Handel... Im Handel also im täglchen Handeln Gastfreundschaft Grosszügigkeit mit Gefühl Konsensorientierte Entschädigungen und so weiter.
00:06:03: Aber was bedeutet jetzt das Ubuntu für Nachhaltigkeit?
00:06:06: Es ist eine ganzheitliche Ansatz und es gibt keine Trennung zwischen dem Wohler G von der Menschelt oder der Umwelt weil die Seinte hängt vom anderen ab.
00:06:14: Eine Gemeinschaft braucht eine gesunde Natur, damit auch die Gesellschaft gesund sein kann.
00:06:19: Und jede Gemeinsame erbt eigentlich die Natur und die Ressourcen der Vorfahren und ist genauso verpflichtet diese sorgsans behandeln um an der nächsten Generation weiterzugehen.
00:06:33: Das führt zu einem automatischen Schutzmechanismus weil die Prinzipien werden dann so gelebt dass man eine Genüksamkeit lebt.
00:06:43: negative Die negative Konnektierung zu Gier wird nicht gefördert.
00:06:49: Man setzt einen schönen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen voraus, also dass man übernutzig tut wie das man übergenutzt.
00:06:59: Es kommt mir sofort an, dass es einfach nicht über genutzt wird oder?
00:07:08: Wenn man das heute anschaut... Ein individualistisch geprägter Wirtschaftssystem, den wir haben und die sich immer mehr auf diese Länder auswirkt ist das natürlich ein Riesen-Spannungsfeld.
00:07:17: Was denkst du dazu zu diesem Begriff?
00:07:23: Extrem spannend habe ich so noch nie gelesen oder gehört.
00:07:26: Ich frage mich so wie gross Diskrepanz von dieser Philosophie und der tatsächlichen Umsetzung.
00:07:36: Das ist so ein Extremspannungs-Feld, wie du schon gesagt hast wahrscheinlich.
00:07:40: Genau!
00:07:40: Das habe ich jetzt in diesem Kontext nicht so untersucht.
00:07:44: Aber es ist sicher auch wichtig, dass man das anschaut.
00:07:46: Also ja, gelesen das Ubuntu wie ein Kritikett oder das ist nicht der
00:07:52: allwissenden
00:07:54: Prinzip in dem Sinn sondern noch zum Teil zu Gruppenzwangkampf, dass es einfach unsoziale Dynamiken annehmen kann.
00:08:07: Das Thema Innovation wird so ganz anders definiert oder ganz anders gelebt, wahrscheinlich.
00:08:13: Sehr wahrscheinlich schon aufgrund dieser Ausrichtung.
00:08:16: Was halt darum geht wirklich, dass alle profitieren und nicht nochmal jemanden.
00:08:20: Und in unserem Wirtschaftssystem ist halt viel Innovation passiert genau auf dem Individualismus oder auf der individualistischen Idee viel?
00:08:29: Ja wie meinst du das?
00:08:30: Magst du noch?
00:08:32: Ja das heisst halt einfach.
00:08:33: wenn ich etwas erfinde, schau dir das es mir möglichst viel Geld einbringt.
00:08:37: Es geht nicht immer darum
00:08:38: um Menschen.
00:08:40: Ja, also ich glaube schon.
00:08:42: Denkst du nicht?
00:08:43: Ich glaube die richtig grossen und wichtigsten Erfindungen sind wahrscheinlich nicht wirklich individualistisch prägt.
00:08:52: Also man will nicht reich werden durch das.
00:08:57: Man nimmt es natürlich gerne auch an, aber ich glaube ... Die Motivation ist wahrscheinlich ein bisschen zu einer Besserung herbeizuführen.
00:09:07: Vielleicht ist das
00:09:08: bezogen.
00:09:09: Ubuntu, ich habe gesagt es betreibt sich dann Linux, wo eigentlich alle nicht zur Verfügung steht oder?
00:09:15: Wo nicht hinter der Paywall ist.
00:09:16: in diesem Sinne oder genau dieser Gedanke oder das Open Source Software ist genau so ein gutes Beispiel für die Ubuntu Philosophie, dass es eigentlich allen nicht zur verfügigen stellt und alle können davon profitieren und Gemeinschaften wachsen dadurch.
00:09:30: Spannend.
00:09:30: Und jetzt so
00:09:30: wie andere, sagen wir mal zum Beispiel auch wenn man eine Chatchi bietet, denkt oder so, dann muss er zahlen, dass du das kannst... genutzen, vollkommen oder eigentlich jemanden,
00:09:38: der davon
00:09:39: profitiert und nicht die Gemeinschaft?
00:09:41: Mal durch den Dienst von Chatshipiti.
00:09:45: Also jetzt Chatscipiti ist vielleicht ein spannendes Beispiel.
00:09:48: aber sagen wir mal die Wäschmaschinen.
00:09:52: Vielleicht war es hier antreibbar um möglich zu streichwerden, aber ich denke das ist eine enorme Wertschöpfung auch für die Gesellschaft so.
00:10:05: Ja Wobei, wirst du Maschine in meiner Ota anzuwussen?
00:10:08: Muss vorhanden sein.
00:10:11: Wenn das nicht frei zur Verfügung gesteitet ist, dann gibt es die einzelnen, die davon profitieren.
00:10:17: Ja, ja...
00:10:19: Das ist so!
00:10:20: Gut, gehen wir mal noch weiter auf Asien.
00:10:23: Und zwar geht's da viel in Philosophie.
00:10:26: Ich habe jetzt einmal drei ausgelesen und die erste, die mir anloggen, ist der Daal oder der Taoism aus dem China-Stand.
00:10:36: Und da gibt es auch so ein Prinzip vom Wuwei, das die Nachhaltigkeit aufgerieft.
00:10:43: und weisst du was hier bedeutet?
00:10:46: Oder für was es steht?
00:10:48: Ich verbinde es mit... Alles ist miteinander verbunden, so etwas irgendeinrichtig.
00:10:54: Also es beschreibt eigentlich den Weg unter Fluss des Universums.
00:11:00: Der RPC sagt eigentlich, dass alles im ständigen Wandel ist passiert auf dem Ausdusch der Kraft die Ingeln-Jang.
00:11:08: Alles fließt,
00:11:10: alles fließts genau.
00:11:12: Und der Nachhaltigkeit geht.
00:11:13: danke dieser Philosophie, aber er lässt sich mit einem Prinzip wobei beschreiben und bedeutet so viel wie nicht eingreifen oder handeln durch nichts tun also handeln...handeln durch Nichts tun was soviel bedeutet?
00:11:27: Also es bedeutet nicht dass man nichts soll machen sondern das bedeutet dass sich alle in der Grenze vom Dao vom Fluss des Universums zu bewegen.
00:11:37: Das heißt, technologische oder wirtschaftliche Massnahmen, die der natürliche Flussgewalt umlenken, massiv wie eingreifend Natur, gelten als verhängnisvoll.
00:11:49: Es geht darum, dass man sich mit dem System, das sich etabliert hat – mit der Ökologie zum Beispiel -, in diesen Rahmenbedingungen bewegt und dadurch für alle positiv ist.
00:12:03: oder dass sich auf niemand negativ auswirkt in diesem Sinn.
00:12:07: Das heisst, man profitiert von der Selbstorganisation der Natur und man bewegt sich in dem Rahmen.
00:12:14: Und man probiert auch Minimalzusteuern.
00:12:17: Wenn man heute denkt, China ist ein Wirtschaftswunder, sagen wir mal so... Es ist stark am Aufgang immer noch.
00:12:26: Auch da gibt es natürlich Tendenzen, die vielleicht dann ... Da alles muss massiv widersprechen.
00:12:32: Oder riesige Projekte, die in der Natur eingreifen.
00:12:35: Vielleicht riesige Staudäme oder Staudam vor Weltwäldern ist in China.
00:12:39: Und da bildet es auch wieder Spannungsfelder.
00:12:43: Genau.
00:12:44: Eben spannend!
00:12:45: Gönnen wir auf Japan zum Shintoismus?
00:12:49: Hast du schon gehört, oder?
00:12:51: Shintoismus.
00:12:52: Shintoistmus
00:12:52: ist eine Staatsreligion, also die Hauptreligionen in Japan... Und da gibt es das Kernprinzip von Kami.
00:13:02: Das bedeutet so viel wie, dass es heilige Kräfte oder Wesen gibt und die findet man vor allem mit der Natur zum Beispiel in den Bäumen, Felsen, Bergen – also sie wessen.
00:13:15: Die werden als Wesen angeschaut, diese Heiligen.
00:13:18: Was kann sein, dass dort die Vorfahren drin wohnen?
00:13:21: D.h.,
00:13:22: die Natur wird beseelt.
00:13:25: Es ist nicht ein Todesobjekt sondern eine Säle und das zu verschmutzen, das auszunutze ist natürlich respektlos.
00:13:34: Und es ist nicht gern gesehen in diesem Kami-Prinzip.
00:13:40: Das heisst, Natur zu verschmutzern zerstören bringt Unglück, weil du dadurch deine eigene Geschichte, also deine eigenen Vorfahren oder auch Heilige durch wie Zerstören beschmutzt.
00:13:52: Okay!
00:13:53: Also irgendwie Individualismus koppelt mit... alles ist verbunden
00:14:00: Aber auch wieder eine Natur, oder?
00:14:02: Ja.
00:14:03: Ich
00:14:06: weiss nicht schon mal etwas vom Gaia-Prinzip gehört.
00:14:09: Was
00:14:09: sagt man?
00:14:10: gerade nichts?
00:14:10: Das
00:14:10: sage ich glaube so, weil es auch in die Richtung ist, dass alles eigentlich belebt ist und dass auch die Erde ein Riesenorganismus ist, das lebt und so.
00:14:23: Aber ja, spannend!
00:14:24: So die Parallelen.
00:14:25: Genau, das hast du gut... Stichwort, also wir kommen jetzt da und gehen zum Hinduismus.
00:14:32: Und dann gibt es ein Grundbezip von Dharma, was so viel bedeutet wie kosmische Ordnung.
00:14:39: Und auch der geht man davon aus dass es eine eheidliche Welt zählen gibt, also eine Säle die alles verbindet auf dieser Welt und aus dem sich diese Nachhaltigkeit leite Idee entwickelt, zum Beispiel das die ganze Erde eine Familie ist Wie schon gesagt, eine radikale Verbundheit von allem Leben, das existiert.
00:15:00: Die Gewaltlosigkeit ist eine weitere Leitide gegenüber allen Wesen.
00:15:08: Man will keine Wesengewalt
00:15:12: aussetzen,
00:15:14: was natürlich dazu geführt hat, dass es eigentlich eine sehr vegetarische Kontinent oder subkontinent ist, die genau das eben aussieht die Familien töten, in diesem Sinne so angenommen wie jetzt.
00:15:29: Das ist nicht gut oder?
00:15:33: Dort ist das eigene.
00:15:35: Aber Pflanzen werden dann als niedrigere Lebewesen angeschaut?
00:15:41: Das weiss ich nicht genau, wie sie mit dem umgehen.
00:15:43: Aber man muss von irgendetwas leben und es kann sein, dass es genau in diese Richtung geht.
00:15:49: Es wäre interessant auch mal genauer anzuschauen.
00:15:54: Man geht ja davon aus, dass jedes Wesen wiedergeboren werden kann in ein anderes Wesen.
00:15:58: Darum will man diesen Respekt voll Umgang mit allen fördern.
00:16:02: Es ist die praktische Konsequenz davon, dass es dazu führt, dass wir verschiedene Sachen verehrt.
00:16:08: Zum Beispiel Flusswerden zu Götter gehen gehen.
00:16:12: Kühe werden halt zum Ball vom ganzen Leben.
00:16:16: Du weißt ja wie heilig die Kühe sind in China oder Indien.
00:16:20: Und was auch dazu geführt hat, spannende ... Es gibt so genannte hellige Heine, kleine Waldstücke, die als heilig gelten.
00:16:32: Die werden nicht angefasst – fast wie ein Naturschutzgebiet
00:16:37: aus
00:16:37: religiöser Überzeugung.
00:16:39: Wolltest du als Mensch auch nicht reingehen?
00:16:43: Genau, wo man halt muss achten und heiliger sein und entsprechend behandelt werden kann.
00:16:50: Auch hier steht das alles wieder in der Spannung zur modernen Wirtschaft zu denken.
00:16:55: Die
00:16:57: Natur
00:16:57: wird sich zum Nutzen gemacht und ist nicht Teil von allem oder von uns.
00:17:03: Und die Tresante Industrialisierung in Asien tut halt die traditionellen Grundsätze schon ziemlich herausfordernd.
00:17:12: Ja,
00:17:13: und die Extremen sind dann diejenigen, Es gibt, glaube ich, nicht etwas Gruppen oder was dahinter.
00:17:20: Aber diejenigen, die laufen und vor jedem Schritt wüssten, dass sie auch das Leben wissen können?
00:17:25: Ja, das habe ich immer gesehen.
00:17:27: Das kann es natürlich noch ein bisschen extrem steigern.
00:17:30: Enorme
00:17:31: Gegensätzlich zu unserer Kultur.
00:17:33: Wo du willst vorwärtskommen, wo du willst etwas erreichen.
00:17:39: Wir gehen auf Nordamerika.
00:17:41: Und zwar reden wir hier nicht von den... Einwanderer der Amerikaner, sondern wir reden von zwei indigenen Bevölkerungsgruppen.
00:17:49: Zum Ende der Iro-Käse mit den FMRAA und die sogenannten Säbengenerationenprinzipien.
00:17:56: Ja
00:17:56: genau!
00:17:57: Und da geht es ja darum, dass wenn man Entscheidungen trifft, sollen alle die nächsten, also die Zwollergänge der Säbernächstengenerationen sichern.
00:18:05: Und auch siehst du, dieser Zeithorizont ist extrem lang oder?
00:18:09: Wir hier im Westen sagen normal, denke ich bin weiter nicht.
00:18:12: Ich denke vielleicht noch an die nächste Generation
00:18:14: aber
00:18:15: nicht sehr bei der Zukunft oder?
00:18:18: Wenn du es versuchst... Also wenn ich jetzt versuche in sieben Generationen denke das ist unmöglich.
00:18:22: Das sprengt meine Grenze.
00:18:25: Weil
00:18:25: wir halt nie mit dem Prinzip aufgewachsen sind und wir kennen das nicht.
00:18:30: Und auch hier zeigt sich wieder deine Verwandtschaftsbeziehung mit der Natur.
00:18:34: bei der Ero-Käse Tierpflanzenflüsse bergen, werden als nicht menschliche Verwandte angeschaut.
00:18:40: Und die muss man respektieren.
00:18:44: und der Mensch ist nicht her über Natur sondern er ist ihr Hüter unter Verwaltern und schaut davon dafür dass es ihnen gut geht auch wieder sehr naturverbunden oder ja bei den Inuit.
00:19:01: also jetzt sind wir ganz im Norden angekommen.
00:19:03: Es ist natürlich auch ein Volk das natürlich extrem klimatische Bedingungen ausgesetzt war.
00:19:11: Und da hat sich die Nachhaltigkeit vielleicht eine andere Richtung entwickelt, aber trotzdem ähnlich und diese haben als sehr stäufes Verständnis der komplexen Ökosysteme mit denen sie leben.
00:19:22: Sie lernen sich anpassen und sehr natürlich einen riesigen Respekt für die Tiere, die dort leben wollen.
00:19:29: Die Tiere bedeuten ihr Leben schlussendlich oder ohne die können sie nicht überleben.
00:19:34: Und darum ist es für sie sehr wichtig dass man sorgt zur Erde, zum Land und vor allem zu den Tieren, die auf diesem Land leben.
00:19:43: Und basierend auf dieser Einsicht ist das wohnliche Wohlergehabhängig von der Natur.
00:19:50: Also wie es bei der Natur geht wird so der Menschen gut gehen.
00:19:52: Solange es Tier hat, wird es so der Mensch gut gehen oder?
00:19:56: Weil es keine Tiere mehr haben, hätte man nichts mehr zu essen, dann kann man nicht mehr überleben.
00:20:01: Das hat dazu geführt, dass die Tiere sehr respektiert werden in diesen ... Kultur, natürlich werden sie tötet oder ist ein Teil dieser Kultur.
00:20:09: Aber
00:20:10: jedes Tier wird komplett genutzt.
00:20:13: also jedes Teile von Tieren wird genutzen und es geht hier aus Notwendigkeit zum Einen aber um andere auch einfach Respekt.
00:20:20: Ich war jetzt auch vor kurzem in Norwegen mit Sami zu tun.
00:20:24: Das Nordische ... in indigenen Volken ganz oben in Europa.
00:20:30: Sie sagten, bevor sie das Tier töten, müssten sie immer um Erlaubnis fragen,
00:20:36: ob
00:20:36: sie es dort dürfen.
00:20:40: Und wenn es dort wird, müssen sie alles von Tieren nutzen.
00:20:43: Spannend!
00:20:44: Hast du darüber gesprochen wie diese Erlebnisse aussehen?
00:20:47: Oder ist das mehr so spirituell...
00:20:49: Also es ist auch spirituell natürlich oder es hat viel mit Spiritualität zu tun Mit dem Tier, wie ich die Kommunikation trete.
00:20:58: Wie kann ich fragen?
00:21:00: Natürlich können wir uns das jetzt so nicht vorstellen lassen...
00:21:02: Wissensschöpfliche Ansätze!
00:21:04: Ja, verspannend!
00:21:08: Und wenn wir schauen, wie wir unsere industrielle Tierhaltung mit Tieren umgehen...
00:21:12: Ist eine ganz andere Sache.
00:21:13: Keine Lebensweise eigentlich, ein tote Objekt.
00:21:18: Von der ganzen Verwertung sind wir noch ganz weit weg.
00:21:20: Absolut,
00:21:21: absolut.
00:21:22: Du kennst dich auch gut aus.
00:21:25: Ja, so viel zu dem.
00:21:26: In meiner Zusammenfassung kann man sagen, dass man sieht, dass viele dieser Philosophie der Prinzipien sehr mit der Natur verbunden sind und das steht natürlich ziemlich im Kontrast wie wir Nachhaltigkeit gesehen haben.
00:21:38: Wir haben gelernt, dass Nachhaltigkeitserbegriff selbst ein ökonomischer Begriff ist nicht ökologisch.
00:21:43: also es tut sich mehr auf die Wirtschaft bezieht als auf die Naturverbundheit.
00:21:50: und ja ich meine sie mir immer so separiert war vor Natur im Westen In Europa.
00:21:57: Nein, nein.
00:21:57: Das
00:21:58: war nicht genau das Thema der nächsten Frage.
00:22:05: So viel zu dem.
00:22:06: Danke Bobby.
00:22:07: Extrem spannend.
00:22:09: Merci.
00:22:10: Cool.
00:22:12: Ja eigentlich... Genau!
00:22:15: Es ist noch ein Gedanke.
00:22:16: Einfach Naturschutz ist ja auch bei uns eigentlich die Richtung von der Inuit nicht ganz so krass.
00:22:22: Aber wer schütze wir wenn wir naturschützen?
00:22:24: Schlussendlich Auch uns Menschen.
00:22:26: Absolut,
00:22:27: oder?
00:22:27: Genau.
00:22:28: Ein
00:22:29: Wissgefühl... Also es ist noch spannend so.
00:22:30: Dort hatte ich ein Wiss gefühlt.
00:22:32: um die nächste zu unserem Begrifflichkeit von Naturschutz und Nachhaltigkeit.
00:22:37: Und ich jetzt gerade wie Mensch.
00:22:39: Ja also sie begannen Generationen denken ist extrem weit davon entfernt.
00:22:43: das was wir erleben aber so Tinoids wo wie so diese Abhängigkeit auch erkennt von den Tieren.
00:22:50: Die haben viel bewusster Erkennung an Abhängigkeiten Und wir vielleicht ein bisschen unbewusst, weil wir merken wie wir mit unseren Lebensgrundlagen umgehen.
00:23:02: So ist es vielleicht nicht ganz optimal aber es ist eigentlich doch sehr ähnlich irgendwie finde ich.
00:23:10: Ja es gibt sicher Paralleln die man herausziehen kann und zum Teil auch nicht.
00:23:14: Das ist ein Teil so ganz anders.
00:23:16: Ja voll absolut
00:23:17: genau.
00:23:18: Ja
00:23:19: kommen wir ein wenig zu einem anderen Thema.
00:23:21: Sehr gerne!
00:23:23: sehr aktuell ist, die auch schon länger etwas aktuell ist.
00:23:28: Ich glaube Club of Rome, ich denke es können wir im Verlauf der Podcast-Serie wahrscheinlich noch darauf zu sprechen.
00:23:36: Es geht ein wenig um die Weltuntergangsstimmung, die meiner Meinung nach manchmal überhand nimmt.
00:23:44: Ich habe mir einmal versucht Gedanken zu machen das aufzuarbeiten wie sie historisch ausgesehen hat was das bewirkt hat.
00:23:53: und ja, möchte hier einfach mal rein gehen.
00:23:57: Club of Rome habe ich schon angesprochen.
00:24:01: Ja zu dem kommen wir sicher im Verlauf der nächsten Folge oder übernächsten Folge.
00:24:07: Das ist eigentlich ein Bericht wo... im zwanzigsten Jahrhundert, so weit ich weiss.
00:24:16: Wie erstellt wurde ist, wie gesagt, unsere Ressourcen sind begrenzt und wenn wir die übernutzten dann gehen wir zu Grund.
00:24:22: ganz einfach, ganz plakativ gesagt.
00:24:27: Ja, und ich habe mir einmal Gedanken gemacht, was Warnungen eigentlich mit uns machen, was das für Auswirkung hat und wann das konstruktiv ist oder vielleicht innerdestruktiv?
00:24:40: Clapper Throne hat meiner Meinung nach fast zwei Gruppen erzeugt.
00:24:45: Also die, die die Probleme haben wollen angehen und handeln.
00:24:49: Die, die diese Probleme lösen und verändern unsere Arztwirtschaften.
00:24:54: Und aber auch die, welche innerlich fast ein wenig aufgegeben sind.
00:24:57: Wo das zu viel geworden ist, was wir hier gefunden haben ... Okay, wir gehen zur Grund.
00:25:01: Wir haben keine Chance auf etwas Veränderungen.
00:25:04: Ich glaube über die zweite Gruppe reden mir sehr selten.
00:25:10: Ich denke auch, heute ist diese Gruppe enorm gewachsen.
00:25:15: Also pessimistisch?
00:25:17: Pessimisten können wir vielleicht so nennen oder einfach diejenigen, die innerlich schon aufgegeben haben, wo wir sagen, ja, vielleicht schon auch pessimismus.
00:25:26: Wo wir sagen es geht viel zu wenig vorwärts.
00:25:30: Es ging zu wenig in letzter Zeit und auch jetzt noch.
00:25:35: Und wir haben gar keine Chance, um diesen Problem in den Griff zu bekommen.
00:25:39: Als Zweites Historisches Beispiel, ich möchte jetzt gar nicht mehr die TÜV-Trophie geben, aber einfach das ein bisschen anreissen.
00:25:47: Thomas Malthus, Jahrhundert war ein Ökonom und hat davon gewarnt dass Bevölkerung exponentiell wächst.
00:25:55: Dass es einen enormen Auswachs gibt eigentlich und dass wir hier mit der Nahrungsmittelproduktion einfach nicht nachkommen.
00:26:05: Weil die Nahrungsmittelproduktion die Wachslinear Und wenn es linear wächst und die Bevölkerung exponentiell, das geht einfach nicht auf.
00:26:13: Auch dort ist eine gewisse Weltuntergangsstimmung aufgekommen.
00:26:16: Unruhen... Was aber da passiert, ist eigentlich technologischer Fortschritt.
00:26:22: Also die Industrialisierung, der Grar-Revolution, die sicherlich auch ihr eigenes Problem hat, was verursacht hat.
00:26:31: Aber das Problem von der Nahrungsmittelknappheit ist eigentlich momentan ... nicht wirklich ein Problem.
00:26:39: Es gibt noch ein grosses Problem mit der Verteilung.
00:26:42: Wir in den wohlhabenden Ländern machen enorm viel Foodwaste, schmeißen enorm viel weg und in ärmeren Ländern hast du immer etwas ... Ja, Knappheit!
00:26:54: Aber so... ja das ist eigentlich durch menschliche Kreativität unter Druck.
00:26:59: Hast die Katastrophen, die Thomas Malthus gewarnt hat, eigentlich entweder verhindern oder verlagern können?
00:27:08: Das ist halt die Frage, wie man das anschaut.
00:27:11: Genau!
00:27:13: Ja ich habe mir mal Gedanken gemacht.
00:27:15: Warnung... Ich meine, die Warnungen per se sind eigentlich neutral.
00:27:21: Was man damit macht, ist wie so eine kleine Frage.
00:27:24: Also zu was folgt es?
00:27:25: Es gibt enorm verschiedene Umgang mit den Warnigen eigentlich.
00:27:29: Aber ich merke es irgendwie wie im Bereich Klimakrisen gibt's die wirklich ... Klimaangst ist ein Begriff, das Angst vor der Zukunft hat.
00:27:52: Meiner Meinung nach wirken Warnungen, Weltuntergangsstimmungen nur dann wenn es auch konkrete Handlungsmöglichkeiten gibt.
00:28:01: Es ist eben jetzt hier mit dem Beispiel Thomas Malthaus wie.
00:28:05: er hat Handlungs-Möglichkeiten gegeben man hat sie wahrgenommen und auch angenommen Und vielleicht auch mit dem Waldsterben.
00:28:12: Auch dort konnte man das Problem eigentlich vom Saueregen weitgehend verhindern können.
00:28:19: Die urhafte Weltuntergangsstimmung ist aber etwas, was eher zurückgezog zu führen, wo einer so ein bisschen zu Zynismus führt oder zur Gleichgültigkeit führt durch eh alles scheissegal es geht nicht.
00:28:33: Also ja... Es ist etwas, die ich schon ab und zu gehört habe, vor allem von jüngeren Menschen.
00:28:41: Es erzeugt halt sehr wenig Verantwortung über einen Ort, weil es ist blockiert wie ein Ort.
00:28:50: Wenn man anschaut was aber zuversicht bewirken kann, habe ich mir Gedanken gemacht.
00:28:55: Europa nach dem Zweiten Weltkrieg.
00:28:57: Ich meine die Städte waren zerstört und die Leute traumatisiert.
00:29:01: Es ging eigentlich alles zum Grund.
00:29:05: Die Ressourcen waren knapp.
00:29:07: Und trotzdem konnte man einen Wiederaufbau stattfinden.
00:29:11: Man hat gemeinsame Projekte gemacht.
00:29:13: Man hat sich an Zukunft orientiert.
00:29:17: Ja, das war eine Art gelbte Verantwortung trotz Unsicherheit.
00:29:24: Ich glaube nicht, dass wir momentan zu viele Menschen auf diesem Planeten sind... Auf dem Planeten?
00:29:32: Nein, ich will mich nicht abschweifen, sonst wird es lang.
00:29:37: Ich denke nicht, wenn man zu viele Leute auf diesem Planet ist!
00:29:39: Ich glaube, wir sind die vielen Menschen, die innerlich schon aufgegeben haben.
00:29:46: die sich nicht als handlungsfähig gesehen und eine Art Ummächtung sind.
00:29:55: Und meiner Meinung nach schietert Nachhaltigkeit genau dann, wenn wir als Menschheit eigentlich den Zufersicht verloren haben.
00:30:06: Ich benutze wie ein Lieberes Wort Zuversicht als Hoffnung, weil der Zuversich ist für mich wie aktiver als Hoffnungen.
00:30:15: Man hofft darauf, dass es besser wird.
00:30:17: Aber zuversichtlich irgendwie... Ja oder einfach man schaut vielleicht positive Zukunft auch als eine Art Weltistellung, die einem mehr bringt?
00:30:31: Also ja, meine grosse Frage ist, wo ich mich damit beschäftige.
00:30:43: momentan eigentlich.
00:30:45: Ja, wir schaffen uns Warnungen auf die einen Seite ernst zu nehmen.
00:30:49: Man muss es manchmal auch... Also das Problem bewusst ist enorm wichtig.
00:30:55: Aber gleich nicht die Hoffnung oder die Zufersicht zu verlieren und trotz all dem, dass eigentlich scheint die Welt unterzugehen, dass enorm grosse Probleme gibt, die wir nicht auf Anhieb werden können lösen, trotzdem eigentlich, dass wir schaffen zuversichtlich bleiben.
00:31:19: Ja, ist jetzt spannend.
00:31:21: Das habe ich mir auch noch nie überlegt mit dieser Warnung.
00:31:24: Wenn passieren Warnungen oder wenn werden Warnen ausgesprochen?
00:31:27: Wenn eigentlich akut etwas nicht gut ist und dann ist man halt schon am Punkt entweder es kommt gut oder es kommt nicht gut.
00:31:37: Und wieso werden Warningen früher ausgesprachen?
00:31:42: Oder wie so tut man sich mit diesen Problemen nicht schon früher befassen?
00:31:45: in den ganzen Klimakrisen sagen wir mal Das war ja nicht erst im Jahr- und Jahrzehnt oder so bekannt.
00:31:53: Es ist schon ein Jahrzehn vorhin bekannt gewesen.
00:31:55: Und ich meine, seitdem hat es sich nur noch verschlimmert.
00:31:57: Ist ja auch nicht besser geworden in diesem Sinn.
00:32:01: Aber wieso?
00:32:03: Oder können die Leute nicht
00:32:05: auf
00:32:06: kleine Warnungen eingehen?
00:32:08: Ehe eingehen, sagen wir mal so.
00:32:10: Also ganz am Anfang Club of Rome, das war schon in den Neunzelhunderten, wenn ich mich nicht täusche... Wieso sollte man den nicht schon ein wenig aufreagieren?
00:32:18: Oder hat man dann gedacht, es ist noch nicht so gefährlich oder es ist auch noch nicht zu schlimm.
00:32:22: Man kann ja gleich weiterfahren.
00:32:23: Also einfach der Zeitpunktvorwarnung.
00:32:25: Das ist ein bisschen das Paradoxe.
00:32:29: Man erwartet eigentlich, wenn schon wirklich etwas passieren wird.
00:32:32: Ja, spannend!
00:32:36: Auch wenn wir es auf Gesundheit übertragen, sind wir Menschen mit enormen Müden präventiv zu handeln.
00:32:44: Wenn wir eine Art Warnung bekommen in Form von ganz krassem Herzenfakt, dann passiert meistens mehr als wenn wir theoretisch wissen... Das könnte passieren.
00:32:59: Und man meistens weiss ja auch warum es passiert.
00:33:02: Übergewirrt
00:33:02: oder rauchen.
00:33:04: Sonst ist einfach ungesunde Lebensstil und da muss man sich nicht wundern.
00:33:09: Das kann natürlich andere Gründe haben aber ich meine, wenn ein Ereignis so passiert Dann ist man eben bereit, eventuell etwas zu ändern.
00:33:17: Oder halt mehr resigniert, wie du gesagt hast.
00:33:20: Das hat keinen Zweck.
00:33:21: Aber ich glaube die meisten Leute probieren sich das bessere.
00:33:26: Wie kommen wir an den Punkt mit der Nachhaltigkeit?
00:33:29: Ja, voll!
00:33:30: Ich glaube, ganz spannend... Spannend ist so ein bisschen die... Du hast gesagt, warum ist es nicht schon in den Neunzehn-Achzen etwas passiert?
00:33:40: Warum muss... Man muss mehr passieren, man muss grössere Akute erwerben.
00:33:48: Vielleicht liegt es etwas in unserer Weltbetrachtung, dass das wieder sehr linear gedacht ist.
00:33:55: Dass wir weit denken haben, dass nichts passiert.
00:33:58: Es ist vielleicht auf den ersten Blick auch nicht viel passiert, aber vielleicht ist das unsere begrenzte Art zu denken, dass wir das gar nicht checken, zu einer exponentiellen Veränderung führen können?
00:34:19: Man sieht es nicht als Mensch.
00:34:21: Wir reden von Klima-Krise, Klimawärmung und das... Aber ich muss ehrlich sagen, wenn ich die letzten zwanzig Jahre zurückdenke, habe ich keine radikale Veränderungen gespürt.
00:34:32: Das ist eine Veränderungswahl.
00:34:33: Radikal?
00:34:34: Nein!
00:34:35: Ich
00:34:36: glaube ein radikales Erreignis ... wird sich anders auswirken als die.
00:34:41: Dann muss man reagieren, wie langsam
00:34:43: es ist.
00:34:43: Wir haben immer gesagt, wenn so Naturkatastrophen passieren, dann geht auf einen ganz viel.
00:34:49: Aber vorher so fast wie nichts.
00:34:53: Oder auch ein Krieg.
00:34:55: Wenn du nur von dir emotional schaust, passiert enorm viel in dieser akuten Gefahrensituation.
00:35:02: Ja?
00:35:03: Aber sonst vielleicht...
00:35:04: Man muss vielleicht, wirst du so sagen, wir müssen zuerst mal auf... und schnurren kein Herz, bevor wir etwas ändern.
00:35:14: Ich glaube
00:35:15: es ist ein Weg.
00:35:16: Ohne
00:35:17: Katastrophe können wir uns nicht ändern?
00:35:20: Ich glaube nicht, dass wir ohne Katastrophen nichts ändern können.
00:35:25: Wir ändern uns einfach extrem langsam, damit wir das gar nicht richtig wahrnehmen, um alles zu verändern.
00:35:32: In der nächsten Folge geht's bei mir noch darum, warum Wissen nicht gerade so handeln, was er führt noch genauer auf das Trophi.
00:35:42: Aber ich glaube, eine Art ist ein bisschen in unserer Verantwortung oder ja ... In unserer Verantwortung, dass wir zuversichtlich in Zukunft sehen.
00:35:51: Absolut!
00:35:52: Weil ... Zuversicht ist für mich keine Neuität, sondern es ist die Verantwortungsübernahme und Unsicherheit.
00:36:00: Absulut!
00:36:00: Das ist so... Ja?
00:36:03: Und ich glaube nicht, dass nichts in den letzten Jahren gegangen ist.
00:36:08: nichts geht momentan aufgrund der Nachhaltigkeit.
00:36:11: Es gibt ja viele Stimmen in dieser Bubble, sag ich mal, wo wir das wie so sehen.
00:36:19: Das sehe ich etwas anders.
00:36:21: Ich glaube einfach... Wie gesagt, dass wir zum einen extrem müde haben und für Besserungen auch warnen.
00:36:32: Unseres Hirn ist es so, dass man uns mehr aus negativen fokussiert statt aufs Positiven.
00:36:37: Das ist sicher der Sein.
00:36:39: Und zum anderen, dass wir vielleicht auch Tendenzen haben, um linear zu denken.
00:36:44: Dass wir jetzt diese Veränderung machen, die radikale Weltverbesserungen, wo alle Probleme gelöst sind... ...alles auf einen ist?
00:36:52: Ja!
00:36:53: Aber das denke ich, das ist wahrscheinlich nicht möglich aber es ist sehr philosophisch.
00:37:03: Interessant!
00:37:04: Gute Ansätze.
00:37:06: habe ich mir so, wie schon gesagt, nie Gedanken darüber gemacht dass eben eine Warnung erst passiert, wenn schon viel passiert ist.
00:37:16: Und ich glaube die Warnungen sind wichtig oder?
00:37:20: Absolut!
00:37:20: Dass man Probleme sieht und das Problem bewusst sein kann, weil nur dann kann man auch an der Lösung arbeiten.
00:37:28: Aber nicht zu viele Warnen, aber den Umgang mit der Warnigung ist entscheidend.
00:37:33: Dass wir uns wie ein Gedanke machen.
00:37:36: Ja Scheisse... und was jetzt?
00:37:41: Wichtig, so finde ich.
00:37:42: Ich glaube es muss uns wirklich betreffen.
00:37:44: Es ist nicht direkt betrifft?
00:37:46: Ja sicher!
00:37:50: Da braucht's in gewissen Bereichen vielleicht auch ein wenig Katastrophe aber das ist sehr passiv gedacht oder das bringt absolut nichts zu denken, wenn ich immer wieder so... Das
00:38:01: ist ja das Gefühl wie du sagst der Mensch kann sich verändern.
00:38:05: Aber wo meistens passiert das wirklich aus einer Not-Situation statt aus einer stabilen.
00:38:11: Wir geben uns eine gute Situation, oder?
00:38:14: Ja.
00:38:15: So die radikale Veränderung auf jeden Fall.
00:38:16: Genau.
00:38:17: Die, die etwas bringen, oder...
00:38:19: Meinst
00:38:19: du?!
00:38:20: Ja!
00:38:20: Die, welche wirklich etwas... Ich
00:38:21: glaube das ist wirklich...
00:38:24: ...die Wenden oder diese... Und da ist gerade ein Beispiel im Kopf.
00:38:31: Ähm... Ja ich denke jetzt an einen Vulkanausbruch.
00:38:34: Oder man sagt hier... Wie vergangen wir den grossen Vulkan aus dem Ausbruch gegeben?
00:38:40: Mhm.
00:38:40: Man hat gelernt mit uns zu gehen und hat sich dementsprechend angepasst Aber sie waren noch nicht die, die es direkt betroffen haben.
00:38:48: Was hat sich durch einen Vulkanausbruch
00:38:51: verändert?
00:38:51: Man könnte jetzt vielleicht nicht viel sagen.
00:38:54: Aber ich meine zum Beispiel auch noch technisch.
00:38:55: Man geht viel genauer darauf ein und ist viel besser geworden.
00:38:58: Früher war es einfach ein Vulkan-Ausbruch.
00:39:00: Und dann war der Leben dort.
00:39:05: Ich glaube heute ist man viel besser darauf vorbereitet.
00:39:07: Die Leute haben das bessere Verständnis dafür gefahren von einem Vulkan.
00:39:15: Ich glaube, das hat schon etwas dazu geführt, dass die Leute anders denken.
00:39:21: Und ja, ich glaube auch mit der heutigen Technik, wo wir alles haben, wird zum Beispiel ein grosser Volkanusbruch.
00:39:26: Das hätte natürlich weltweite Konsequenzen, aber ich glaube, man könnte das gut kompensieren als Menschen mit unserem Wissen und mit unserem Fortschritt.
00:39:33: Technologisch gewesen?
00:39:37: Ja.
00:39:37: Spannend, weiss ich noch nie Gedanken zurückgemacht!
00:39:39: Wir lassen es
00:39:40: sehen wenn's passiert...
00:39:43: Ja, sehr
00:39:44: gut.
00:39:44: Spannend!
00:39:45: Merci vielmals Silvan.
00:39:47: Danke dir Bobby
00:39:48: und dann kommen wir zum Schluss unserer zweiten Folge.
00:39:54: Wir danken euch für das Zulassen
00:39:56: und zweite Folge
00:39:57: bis zum nächsten Mal.
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